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Warnung:
Das radikale absetzen von Drogen, insbesondere von stark wirkenden Drogen wie z.B. Heroin, Kokain, Tranquilizer, Neuroleptika und Alkohol, kann unter Umständen zu bedrohlichen und/oder lebensgefährlichen Situationen für den Betroffenen führen. Siehe auch unter folgendem Link: http://www.breggin.com/

 

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Wenn Du mit einer Droge aufhören willst.....

Überarbeitet am 01.11.2009

Der Text stammt aus dem Buch "
Sucht und Sehnsucht, wenn du mit einer Droge aufhören willst..."

 



Inhaltsverzeichnis:

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Kapitel 1:  Der Entzug

Langsamer Abbau von Drogen ist besser

Wohnung und Ruhe

Ernährung während des Entzuges

Existenzsicherung

Sozialhilfe

Justiz

Willkommen auf der Seite von Menschen für Menschen.

 

Kapitel 2:  Nach dem Entzug:

Selbstverteidigung

Kämpfen ?

Muss man denn immer kämpfen ?

Etwas wichtiges, die Strategie

Zielsetzungen und Strategien

Gefühle beim Kampf

Leiden und Verletzbarkeit

Psychischer Halt

Kraft tanken

Gesundheit

Neuorientierung, Schulden und Wohnsituation

Schuldgefühle

Unser Ego und Süchtig nach nicht-Süchtig-sein

 

 

 

 

Kapitel 1: Der Entzug


Langsamer Drogenabbau.

Wir haben die beste Erfahrung mit dem langsamen Abbau von Drogen gemacht. Bei Mischkonsum (Polytoxikomanie) solltest Du eine Droge nach der anderen über mehrere Wochen runterdosieren, keinesfalls alle miteinander, sondern z.B. zuerst die Tranquilizer, dann den Cannabis, und am Schluss das Opiat. Für jede Komponente mindestens 6 Wochen, macht in diesem Fall mindestens etwa 18 Wochen.
Wenn Du noch nicht lange auf Drogen bist, ist dieses Beispiel durchaus durchführbar.
Wenn Du schon länger als 1 Jahr auf Drogen bist, oder sehr hohe Dosierungen konsumiert hast, solltest Du Dir mehr Zeit für das Rausschleichen nehmen. Ausserdem solltest Du zwischen dem Abbau der einzelnen Komponenten jeweils eine Deinem seelischen und körperlichen Zustand angemessene Pause gönnen. Es wäre von Vorteil, wenn Du einen Arzt findest, dem Du vertrauen kannst und der Dich dabei unterstützt.
Vorsichtig solltest Du bei Betriebsärzten sein. Wir haben glaubhafte Informationen über 2 Fälle erhalten, wo Angestellte, welche sich ihrem Betriebsarzt anvertraut haben, von diesem beim Arbeitgeber verraten wurden. In einem Falle verlor der Drogenabhängige seine Stelle.

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Wohnung und Ruhe:

Du solltest eine Wohnung haben, in der Du Deine Ruhe finden kannst. An der Hausglocke sollte ein Schalter sein um die Glocke abzustellen, damit Du Dich ohne Probleme gegenüber störenden Besuchen abgrenzen kannst. Wir kennen das ja, die besten Kollegen können in solchen Momenten mit dem Finger einfach nicht den Glockenknopf loslassen, und das morgens um 3 Uhr.
Drogenkonsumkumpane haben leider oft nicht viel Verständnis dafür, wenn einer Ihrer Konsumkollegen ihre Reihen verlassen will. Darum sollte auch ein einfacher Telefonbeantworter her, denn für die nächste Zeit solltest Du das Telefon nicht direkt abnehmen, sondern auf dem Band solltest Du aufsprechen, das Du beizeiten zurückrufen wirst (Wenn Du willst). So kannst Du überflüssigem Stress, der Dir Kraft für Deinen Entzug raubt, aus dem Wege gehen. Meide auf jeden Fall kraftraubende Konflikte.
Kaufe Dir Ohropax oder Notone um Dir die Ohren zuzustopfen, ich habe mir noch einen Pamir gekauft. (Eine Art Schalldämpfender Kopfhörer, der bei Schiessübungen verwendet wird) Zuerst habe ich mir die Notone-Schaumgummis in die Ohren gestopft, dann habe ich darüber den Pamir angezogen, danach war es wirklich mucksmäuschenstill.
Ich weiss nicht wie ich es hier beschreiben soll, aber es war wirklich ein Ereignis, plötzlich diese absolute Ruhe zu erleben. Ich mache dies heute noch, wenn ich gestresst bin und mich entspannen möchte.

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Ernährung während des Entzuges:

Fülle Deinen Kühlschrank mit leichter Nahrung. Gemüse, Früchte, ausschliesslich leicht Verdauliches ist jetzt angesagt. Trinken, trinken und nochmals trinken, am besten gasfreies Mineralwasser. Zum beruhigen Kamillentee (max. 3 pro Tag) Baldriantee, Verveinetee, Süßholztee und Malventee. Vitamin C kann der Körper in solchen Stressmomenten auch brauchen, am besten gekauft als Ascorbinsäure in der Apotheke. Die Vitamine der B Gruppe können ebenfalls die überreizten Nerven beruhigen. Bei all diesen Helferlein gilt es auszuprobieren, vorerst mit kleinen Dosierungen. Nicht jeder spricht gleich gut auf das eine oder andere Produkt an.

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Existenzsicherung:

Deine Existenz sollte auch gesichert sein. Wenn Du einen verständnisvollen Hausarzt findest, der Dich für die schlimmste Zeit krank schreibt, hast Du schon mal Land gewonnen.

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Sozialhilfe:

Wenn Du auf Fürsorgeleistungen angewiesen bist, dann informiere eventuell Deinen Fürsorger über Dein Vorhaben. Der hat natürlich schon viele Konsumenten/innen sagen hören, dass sie aufhören wollen, und wird vielleicht eher frustriert auf Dein Vorhaben reagieren. Wenn Du jedoch Deinen Abbau sorgfältig planst und Dein Fürsorger dies sieht, könnte es sein, dass er Dich in Deinem Unternehmen unterstützt.
Wenn Du die ersten Tage hinter Dir hast, und Du musst auf das Fürsorgeamt, wird der Fürsorger dann nicht gleich falsche Schlüsse ziehen wenn er Dich sieht, denn am Anfang des Entzuges wirst Du wohl wie ein Zombie aussehen, oder wie ein ausgespuckter Kaugummi.
Einige denken dann, Du seiest noch tiefer abgestürzt. Also informiere Deinen Fürsorger, sonst gibt er Dir nur noch Essgutscheine, weil er missverständlicherweise annehmen könnte, dass Du Dein ganzes Geld nur noch für Drogen ausgibst.

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Justiz:

Wie vorher bereits erwähnt, spielt Deine Ruhe betreffend des Erfolges Deines Unternehmens eine wichtige Rolle. Es ist also von immensem Vorteil, wenn Du das unterhaltsame Erwachsenenspiel "Schuld, Sühne und Justiz", so rasch als möglich beendest. Wenn Du also mit der Justitia noch was offen hast, dann kläre das so schnell es eben geht. So mancher hat schon seinen Drogenabbau aufgegeben, weil die Angst vor einer Hausdurchsuchung oder Verhaftung während des "Affes" sich ins Unerträgliche gesteigert hatte. Reinen Tisch machen kann hier sehr hilfreich sein. Gibt's Strafe, so nimm diese an und bring's hinter Dich, dann ist dies abgeschlossen. Niemand kann Dich dann mehr mit diesem oder jenem, was Du getan hast, erpressen. Wenn Du Dich selbst anzeigst, bringt dies Straferleichterung oder je nach Vergehen Straferlass.
Wirst Du von der Justiz aufgrund falscher Anschuldigungen verfolgt, so stelle Dich und kläre die Staatsanwaltschaft darüber auf. So mancher Drogenkumpel schwärzt ungerechtfertigt aus Angst vor eigener Bestrafung einen Kollegen an, um sich z.B. Straferleichterung zu verschaffen oder um sich wichtig zu machen. Ich selbst halte nichts von der Bestrafung für Drogenkonsum, doch die Gesetze lassen sich nicht so schnell ändern.

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Symptome/Entzugserscheinungen:

Es ist mir mehr als ein Fall bekannt, bei dem ein Methadonabbau im Bereich von 90 mg pro Tag, eingenommen über 1 Jahr, innerhalb von 6 Wochen in 2,5mg Schritten runterdosiert werden konnte, ohne schwere Entzugserscheinungen. Es waren aber in allen Fällen die hier beschriebenen Voraussetzungen/Rahmenbedingungen bereits einige Wochen vor dem Entzug vorhanden. Wie eben Existenzsicherung für einen gewissen Zeitraum, eine ruhige behagliche Wohnung mit abstellbarer Hausklingel, ein Telefonanschluss mit Beantworter. Keine Verfolgung durch Justiz, Betreibungsamt oder übereifrige hilflose Helfer, wie es z.B. Eltern in dieser Situation verständlicherweise oft sind. (Ich habe nichts gegen Eltern, doch manchmal sind sie fehl am Platz. Insbesondere dann, wenn Eltern nur die eigenen, aber nicht die Bedürfnisse ihrer Kinder anerkennen können, so dass sich ihre Kinder in den Bedürfnissen ihrer Eltern dermassen verlieren, dass diese sich dann nur noch in einem Drogenrausch frei fühlen können.)

Bei einem vorsichtigen Abbau unter den "günstigsten" Bedingungen wirst Du bald mal merken, dass Dein Körper wieder "wach" wird. Da fängt der Bauch an zu rumpeln und die Verstopfung ist auch wie weggeblasen. Wenn's kalt ist, spürst Du die Kälte ebenso wieder wie jetzt nun auch die Wärme. Der Hunger kann sich als Heißhunger oder vorerst mal gar nicht melden. Was vorher leise war, ist plötzlich laut, und was Dich nie gestört hat, nervt Dich jetzt plötzlich. All diese normalen Empfindungen werden am Anfang wohl etwas übersteigert auftauchen, um sich dann nach einigen Tagen oder Wochen nach Ende des Abbaus wieder einzupendeln.

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Kapitel 2: Nach dem Entzug:


Selbstverteidigung:

Übe Dich in der Flucht, lerne Nein zu sagen ohne zu provozieren und kaufe Dir einen legalen Pfefferspray, den Du in Notwehr einsetzen darfst, falls aufsässige Szenenpersonen Dir Deine neue Freiheit nicht gönnen wollen und Dir gewalttätig gegenübertreten oder mit *Gewalt drohen. In einigen mir bekannten Fällen wurden Exkonsumenten wegen ihrer Distanzierung zur Szene bedroht. Der Lernprozess des Abgrenzens gegen andere ist notwendig, denn jetzt bist Du mehr oder weniger allein. Du bist aus der Kaste der Konsumenten ausgetreten und zu den „Normalos“ gehörst Du auch nicht mehr. Ganz alleine bist Du jedoch auch nicht, denn Du bist jetzt ein Exuser. Es gibt sehr viele Menschen wie Du. Z.B. Im Internet findest Du tausende welche so sind wie Du, auf unseren Webseiten www.streetwork.ch findest Du weitere hunderte von qualitativ hochwertigen Subwebs.
Diese Page steht Dir jederzeit, 24 Stunden am Tag, offen. Du kannst uns via Mail unter domain@streetwork.ch erreichen. Wir sind nicht die einzigen Exusers im Netz, Du kannst also wählen.

Du kannst auch in der Suchmaschine www.google.ch einfach mal die Suchbegriffe „Drogen“ sowie „Entzug“ eingeben, Du wirst staunen was Du alles finden wirst.

* Anmerkung: Mit der Bezeichnung Gewalt oder gewalttätig benenne ich in diesem Büchlein die "strafende Macht" welche zum Ziel hat, Haltungen, Handlungen oder Gefühle einer oder mehrerer Personen durch z.B. verbale,  physische, emotionale oder psychische Gewalteinwirkung zu verändern. Ich benenne damit also nicht die Notwehr, welche im Gegensatz zur "strafenden Macht" als "schützende Macht" agiert.  Adäquate Notwehr, also schützende Macht,  hat ausschließlich den Zweck die Umstände, die Situation so zu verändern, dass ein Schutz für alle Beteiligten entsteht, hat  aber nicht die Absicht, jemand anderem Schaden zuzufügen oder jemanden unter Druck zu setzen. Somit minimiert Notwehr die Gewalt und schafft je nach Situation größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten. (Literaturhinweis: Marshall Rosenberg: Die gewaltfreie Kommunikation) Wenn in diesem Büchlein von Gewalttätern gesprochen wird, so geht es also nicht darum, Gewalttäter zu verhetzen oder zu bestrafen, sondern es geht darum, ein Umfeld zu erzeugen, wo Gewalttäter das Ausüben von Gewalt loslassen können.


Das Wort NEIN ist auch besonders wichtig, denn jetzt kommen die, die zur Kaste der Trinker gehören, die möchten natürlich, dass Du Dich zu Ihnen konvertierst. Die ersten Biere sind meist gratis, wobei sie, während Du Dein Bier trinkst, Dir nun scheinbar wohlwollend auf die Schulter klopfen und Dich für Deinen Drogenausstieg loben. Ich weiss nicht, woher die Zeugen Jehovas damals nach meinem Ausstieg meine Adresse hatten, aber sie standen regelmässig vor meiner Türe, es war eine gute Gelegenheit das Wort NEIN zu üben, ohne dabei genervt auszuflippen. Du bist soeben ausgestiegen, also steig nicht gleich wieder ohne Nachzudenken irgendwo ein. Die Sucht hat viele Gesichter.

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Kämpfen ?

Ja, jetzt kommen die wirklich schlechten Nachrichten. Sei nun auf etwas gefasst. Jetzt kommt der Teil der Realität, vor dem Du Dich immer gefürchtet hast. Der Aspekt des Kämpfens.

Ich würde Dir gerne Besseres erzählen, doch ich darf diesen Aspekt des Lebens hier nicht vorenthalten. Du solltest auch lernen zu kämpfen. Versuche mal als ehemaliger Drogenkonsument oder als ausgesteuerter Arbeitloser bei der Polizei Hilfe, Rat und Tat zu bekommen, wenn Du bedroht wirst. Wenn der Polizist, welcher das Protokoll aufnehmen soll, Deine Vergangenheit oder Deine Situation kennt, stinkt es ihm vielleicht schon, wenn er Dich nur schon ansehen muss. Wenn Dir einer ein blaues Auge verpasst oder einen Zahn rausschlägt, und Du hast keine Zeugen dafür, werden sie Dir vielleicht raten auf eine Anzeige zu verzichten, denn es wäre ja ohnehin Aussage gegen Aussage.
Nach 10 oder 20 Jahren ist es auch schwierig, den Heimbetreuer oder den Onkel, der Dir nachts, als Du noch 11 Jahre oder jünger warst, an die Wäsche ging, zu verklagen.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Dir eben diese Personen wieder begegnen, oder dass Dir neue Personen begegnen, welche denselben Charakter haben oder dieselben Angebote machen werden. Auch ist es möglich, dass Dir ehemalige Leidenskameraden/innen z.B. aus der Drogenzeit begegnen, die von der Opferrolle in die Täterrolle gewechselt haben.
Die kennen Dich und Deine Schwächen aus der Vergangenheit, wenn Du so jemandem begegnest, könnte es unter Umständen gefährlich für Dich werden. Darauf und auf ähnliche Momente solltest Du Dich vorbereiten. Du musst also lernen, gewissen Situationen aus dem Wege zu gehen, und für den Fall, dass dies nicht möglich ist, auch lernen zu kämpfen, Dich selbst zu schützen, Vergehen gegen Dich zu ahnden und eventuell auch Genugtuung zu erarbeiten. Dabei solltest Du darauf achten, in der Legalität zu bleiben, nicht in blinde Rache zu fallen und nicht auf das Niveau Deiner Widersacher/innen abzurutschen. Auf jeden Fall solltest Du auch mit jemandem über diese Probleme reden, wenn möglich, bevor etwas passiert. Auch kannst Du solche mögliche Problembegegnungen als Gelegenheiten betrachten, an denen Du wachsen kannst, je grösser also das Problem, desto grösser die Gelegenheit daraus zu lernen und daran wachsen zu können. Wenn Du die Angebote des Dealers, der Dir eine Droge verkaufen will, die Angebote des hochmütigen Beamten, der sich bei Dir abreagieren will oder wenn Du die Angebote des Onkels, der mit Geldgaben die Schuld seiner sexuellen Übergriffe abstottern will, nicht mehr annimmst, so wirst Du die Übereinstimmung mit ihnen verlieren, und Du wirst Dich in diesem Moment wahrscheinlich vorerst mal schlecht und alleine fühlen. Doch das macht nichts, es ist eine Gelegenheit, Negativ-Bindungen zu beenden, und das zählt.

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Muss man denn immer kämpfen?

Wenn Deine Integrität bedroht wird durch Verleumdung, Intrigen, üble Nachrede, Nötigung, Androhen von Gewalt, Mobbing am Arbeitsplatz oder im Hause, wo Du wohnst, dann kann es sein, dass Kämpfen angesagt ist. Sei Dir jedoch immer und überall bewusst: Du musst nicht immer kämpfen. Du musst nicht gegen jede Ungerechtigkeit angehen. Du kannst die andere Backe auch noch hinhalten. Das ist manchmal besser und auf lange Sicht ist der gewaltlose Widerstand ohnehin erfolgsträchtiger als das Zurückschlagen. Die andere Backe auch noch hinzuhalten kann den Gegner ganz schön leerlaufen lassen. Es geht hier auch um das "müssen", um diesen verdammten Zwang, der Dich schon immer überfordert hat. Entscheide Dich, was wichtiger ist für den speziellen Moment. Und auch hier ist es wichtig, mit kompetenten konflikterfahrenen Personen darüber zu reden und nicht ohne Unterstützung durch eine solche Person in Konflikte zu gehen.

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Etwas wichtiges, die Strategie: 

Wenn Du kämpfen musst, so solltest Du dies innerhalb der Legalität tun, erstens weil dies einen bestimmten "Sinn" hat, und zweitens weil Du sehr im Vorteil bist, falls der Konflikt vor den Richter kommt und dort zu Ende "ausgetragen" werden muss. Ich kann eine Rechtschutzversicherung und für
Auseinandersetzungen mit dem Wohnungsvermieter eine Mitgliedschaft beim Mieterschutzverband sehr empfehlen. Mit legalen Mitteln kämpfen.... Mit diesem Grundsatz sind wir bereits bei den Themen Zielsetzungen und Strategien. 

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Zielsetzungen und Strategien:

Strategien sind wichtig, Strategien brauchen wir, damit wir unsere Bedürfnisse erfüllen können. Ebenso wichtig ist die Zielsetzung, also zu wissen, was ich mit meinem aktuellen Kampf erreichen will, welche Bedürfnisse ich mir damit erfüllen möchte. Ein lauteres Ziel ist von vorneherein mit Erfolg beseelt. Für was kämpfe ich, kämpfe ich für Frieden, für Toleranz, für gegenseitigen Respekt, für das was funktioniert, für die Anteile der sozialen Regeln, welche wirklich gut sind? Oder geht's lediglich darum mein Ego zu füttern, um Rache oder um Selbstgerechtigkeit? Woran orientiere ich mich innerhalb des Konfliktes, habe ich einen Ethos, also Werturteile die nicht verurteilen, sondern letztendlich aus allen Beteiligten Gewinner machen können? Kämpfe ich um Sieger zu sein? Oder kämpfe ich, damit alle Beteiligten Gewinner sind?

Kämpfe nie um Sieger zu sein, sondern kämpfe, damit alle Beteiligten letztendlich Gewinner sind. Lass Dich nicht täuschen von einigen Egoisten, die einen auf beleidigt machen, weil sie nicht Sieger, sondern zum Teil auch dank Deiner Bemühungen Gewinner sind. Praktiziere dort, wo es sinnvoll ist, den gewaltfreien Widerstand. Wenn Du offen bist für Spiritualität, besprich die Angelegenheit mit dem Schöpfer. Dort und bei Ihm kannst Du Ruhe und Inspiration finden. Außerdem bist Du dann nicht mehr alleine. Welcher Religion Du angehörst, ist hier nicht wichtig, wichtig ist Deine Spiritualität.

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Gefühle beim Kampf:

Wie gehe ich mit meinen Emotionen um, die da hochkommen, wenn's hart auf hart geht. Wenn ich Angst bekomme, wenn ich Gummiknie bekomme, wenn ich vor Angst nicht mehr klar denken kann, also wenn ich "durch mich hindurch falle". Wenn Du Dir Hilfe holst, so dass Du nicht ganz alleine in einer solchen Situation dastehst, kann das die Intensität dieser nicht immer angenehmen Gefühle stark mildern. Mache vorher eventuell ein Brainstorming, und versuche Dir vorzustellen, wie Du auf die jeweilige Situation reagieren könntest. Achte dabei darauf dass Du nicht unbedingt nur negative Möglichkeiten des Geschehnisverlaufes zulässt, sondern auch positive. Viele der unangenehmen Gefühle, wie Angstentladung, Wut, Trauer u.s.w. kann Mann/Frau auch einfach vorüberziehen lassen. Sie legen sich dann wieder. Sei Deiner bewusst, niemand kann sich immer vor Verletzungen schützen.
Gefühle können sich samt Inhalten übertragen. Alte Verletzungen können ausgelöst durch neue Verletzungen in die Gegenwart kommen. Das ist nicht nur eine Last, sondern auch eine Gelegenheit zum Ver- und Überarbeiten alter Geschichten. Sage in solchen Momenten immer die Wahrheit, und nicht nur die Wahrheit, die Dich belastet und andere entlastet, sondern auch den Teil der Wahrheit, der Dich entlastet und andere belastet. Denn der Teil der Wahrheit, der Dich entlastet, den gibt's auch, obwohl Dein bisheriges soziales Umfeld vielleicht ständig darum bemüht war, Dir diesen vorzuenthalten.

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Leiden und Verletzbarkeit:

Wer leidet ist verletzbarer als andere, doch grundsätzlich sind wir alle verletzbar. Lebewesen haben Bedürfnisse, und was Bedürfnisse hat, leidet, wenn diese zu kurz kommen. Steine leiden nie, weil sie keine Bedürfnisse haben. Leiden ist oft das finstere Tal zerbrochener Zugehörigkeit. Viele ehemalige Drogenabhängige sagen, dass sie Drogen brauchten, weil sie dachten, es wäre der einzige Weg sich vor den schmerzhaften und unangenehmen Emotionen in ihnen zu schützen. Die Strategie des Drogenkonsums erfüllte bei ihnen also das Bedürfnis nach „Emotionaler Sicherheit“. Sinnloses Leiden sollte vermieden werden, das ist klar. Jedoch emotionales Leiden sollte nicht immer und konsequent vermieden werden, denn es kann eine Chance sein, an der mit dem emotionalen Leiden verknüpften Geschichte zu wachsen, um zu lernen, was unsere Gefühle, welche die Sprache unserer Seele sind, uns sagen möchten, und um gestärkt aus den Ereignissen hervorzugehen.

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Psychischer Halt:

Einige glauben an eine höhere Ordnung. Wenn Du in der Lage bist, an einen Schöpfer, an eine höhere Ordnung zu glauben, dann tue dies. Auf unseren Seiten findest Du einige Ansätze und Inspirationen dafür. Meditieren kann viel Power geben. Wenn Du zum ersten mal während einer Meditation (manche nennen es beten) anfängst zum Schöpfer zu reden, wirst Du Dir vielleicht vorerst mal echt blöd vorkommen, doch warte einfach mal ab, was danach kommt und wie Du Dich danach fühlst. Es könnte sein, dass Du aus dem Staunen nicht mehr herauskommst. An den Schöpfer oder an eine höhere Ordnung glauben zu können ist eine gute Ausgangsbasis, um zu lernen verantwortlich zu sein für das eigene Leben. Dies heißt nicht, einfach alles deinem Schöpfer zu überlassen. Es ist auch eine umfassende Herausforderung an Dich selbst. Dennoch solltest Du den "Geborgenheitsverlockungen" einiger religiöser Gruppen vorsichtig gegenübertreten, denn hier droht Entmündigung und anderes, und von zu sehr "menschlich berauschendem" sind wir ja soeben frei geworden. Natürlich kann Religionszugehörigkeit hilfreich sein.  Jedoch sollte man sich bewusst sein, das Religionen Systeme sind, welche immer dieselbe Strategien anbieten.
Es sind „Ein langes gutes Leben und Bedürfniserfüllung für alle“  -Strategien. Bevor Du Dich also für eine Religionszugehörigkeit entscheidest, schaue einfach genau hin, wie gut sie diesen Job machen. Glaube/Spiritualität und Religion sind also verschiedene Dinge. Religionen sind Strategiesysteme, Spiritualität ist ein Bedürfnis.

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Kraft tanken:

Mache lange Spaziergänge, wenn Du noch Schlafstörungen hast. Mach ab und zu einen Nachtspaziergang. Schreibe auf, was Dich bewegt. Wenn alte Bilder und Gefühle hochkommen, ist das eine Gelegenheit zum aufräumen. Suche Dir ein neues soziales Umfeld. Suche Dir einen Psychotherapeuten oder eine Psychotherapeutin, wir empfehlen solche, die christlich orientiert sind, weil wir mit diesen gute Erfahrungen gemacht haben. (Das heißt nicht, dass andere Ärzte schlechter sind oder sein sollen. Schickt mir also bitte keine Beschwerdemails.) Sei Dir jedoch bewusst, dass der überwiegende Teil der Ärzte wohlhabende Eltern und eine behütete Kindheit hatten. Sie können sich zum Teil nicht im Geringsten vorstellen, durch was für schreckliche Gefühle Du immer wieder hindurchgehen musstest.

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Gesundheit:

Lass Deine Gesundheit durchchecken auf HIV, Hepatitis, Tuberkulose und Parasiten.
Suche Deinen Impfpass, wenn der überhaupt noch zu finden ist. Ansonsten lasse Dir einen neuen ausstellen. Lasse Deine Impfungen auffrischen, Tetanus, u.s.w.
Wahrscheinlich hast Du einen Leberschaden, der sich vorerst noch bei zu fettreicher Ernährung durch Beschwerden bemerkbar machen kann. Dein Arzt wird das abklären können. (Leberwerte, u.s.w.)

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Neuorientierung, Schulden und Wohnsituation:

Was Du jetzt brauchst, ist Zeit. Zeit nachzudenken, Zeit Dich umzusehen.
Von superschnellen reintegrativen Beschäftigungsprogrammen, die aus Dir in 6 Monaten einen funktionierenden Durchschnittsbürger machen, ist eher abzuraten. Auf jeden Fall sollte zuerst, bevor Du große Pläne machst, ein Fundament her. Wenn Du Dein Haus auf Sand baust, ist's bald passiert. Ein wenig Stress und Dein Selbstbewusstsein ist wieder im Keller. Zum Trost ja nur eins schnupfen, und schon ist's geschehen.

Anerkenne Deine Bedürfnisse, Du solltest Dir neue Freunde suchen, solche, die sich auch vom Drogenkonsum distanziert haben. Gemeinschaft ohne viel Angst haben zu müssen, ist wirklich etwas Angenehmes.
Meide auf jeden Fall radikale Gruppen und alles, was nach Sekte aussieht. Ein Schritt nach dem anderen. Auf unserer Webseite www.streetwork.ch oder mit der Suchmaschine www.google.ch lassen sich zahlreiche Kontakte und Projekte im Internet finden.

Wenn Du Schulden hast, sollten diese saniert werden. Setze Dich mit dem Projekt Neustart oder dem Drop-in in Verbindung. Dort wirst Du erfahren, wie Du Vorgehen kannst. Wenn Deine Wohnung Dich an Deine Suchtzeit oder an schlimmeres erinnert, so suche Dir eine neue Wohnung, wenn möglich am Stadtrand, weg von der Szene. Vorher solltest Du dem Mieterverband beitreten. Der Jahresbetrag kostet nicht viel und es lohnt sich auf jeden Fall. Du hast dann kostenlose Rechtsberatung und im Bedarfsfalle auch einen Anwalt. Ebenso kannst Du dort Deinen Mietvertrag und die Miethöhe vor Unterschreiben des neuen Vertrages von Fachleuten prüfen lassen. So bist Du geschützter, wenn Dein Vermieter oder einige Mitbewohner/innen, die von Deiner Vergangenheit erfahren haben, Dir plötzlich das Leben sauer machen wollen. Wir haben leider die Erfahrung gemacht, dass Aussteiger und Aussteigerinnen an einem neuen Wohn- oder Arbeitsplatz oft das Opfer von Vorurteilen sein können. Dies betrifft nicht nur Ex-Drogenkonsument/innen, sondern auch viele andere Menschen, welche spezielle Lebenswege gehen mussten.
Lasse Deine neue Adresse auf der Einwohnerkontrolle für Drittpersonen sperren und teile Deine neue Adresse nur den von Dir ausgewählten Freunden mit. Das gleiche gilt für die neue Telefonnummer.

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Schuldgefühle:

Für Deine Vergangenheit und Deine Sucht brauchst Du Dich vor anderen Menschen nicht zu schämen. Ein jeder soll vor seiner eigenen Türe kehren. Eigenverantwortung ist angesagt. Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein........
Schuld ist eine Währung, mit der für Vergehen bezahlt wird. Jedoch kann mit dieser Währung keiner wirklich etwas anfangen, außer dass derjenige, der das Vergehen begangen hat, es nach Abzahlen seiner Schuld meistens wieder tun wird. Ein ewiger Teufelskreis, Vergehen - Schuld - Vergehen - Schuld. Wenn Du wirklich Dein Leben erleben und dafür verantwortlich sein willst, so wirf Deine Schuld über Bord. Hör einfach auf damit, wir alle machen Fehler und lernen daraus. Letztendlich sind Schuldgefühle nichts anderes als Feindschaft, also eine Form gedanklicher und emotionaler Gewalt gegen sich selbst.

Dennoch sollten wir unseren Schuldgefühlen dankbar sein. Denn sie sagen uns, das eines oder mehrere Bedürfnisse, welche wir haben, nicht in Erfüllung gegangen sind. Auf diesem Wege können wir herausfinden, welche Bedürfnisse sich hinter unseren Schuldgefühlen verbergen. Das bringt Klarheit, Erleichterung und manchmal auch die Möglichkeit sich selber zu vergeben. Zu diesem Thema kann ich die Bücher von Marshall Rosenberg: „Wie ich Dich lieben kann, wenn ich mich selbst liebe“ und „Den Schmerz überwinden, der zwischen uns steht“ sehr empfehlen.

Wenn Du eine Vertrauensperson hast, welche bereit ist, mit Dir über Schuldgefühle und Deine Bedürfnisse zu reden, so suche das Gespräch, es wird Dir gut tun. Es ist Gelegenheit und eine Herausforderung zugleich. Bleib aber vorsichtig, denn Du bist verletzbar, manipulierbar und hast noch nicht viel Erfahrung im Umgang damit. Darum hattest Du ja auch ein
Drogenproblem.


Wenn Du zu Unrecht anderen etwas angetan hast in der Vergangenheit, so teile ihnen bei Gelegenheit mit, dass es Dich anwidert, was da war. Zeige Dein Bedauern, und sage, dass Du dies und jenes, was geschah, nicht in Ordnung findest. Sage ihnen auch, dass dies damals seine Ursachen hatte und dass Du dies nicht mehr tun würdest. Sag Ihnen, dass Du Dein Verhalten bedauerst, und dass Du, hättest Du damals schon gewusst, was Du heute weißt, nicht so gehandelt hättest. So kann sich ein Nährboden für Feindschaften und Belastungen auflösen. Entschuldigungen wären zu einfach, Bedauern ist aufrichtiger und besser.

Wenn andere Dir etwas zu Unrecht angetan haben, so kannst Du jetzt Deine Stärke trainieren und zeigen wie groß Du wirklich bist. Versuche denen die es Wert sind, zu vergeben. Vergeben heisst nicht, dass Du mit dem, was diese getan haben, einverstanden sein sollst oder das Du Dir in Zukunft solche Dinge gefallen lassen musst.
Vergeben heisst, sich in die andere Person einzufühlen, und ist eine wirklich schwierige Aufgabe, an welcher sich schon die berühmtesten spirituellen Menschen und zahlreiche Philosophen die Zähne ausgebissen haben. Vergeben heisst auch, sich aus einer Negativ-Bindung frei zu machen.

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Unser Ego und Süchtig nach nicht-Süchtig-sein:

(Vorsicht, jetzt wird's kompliziert)

Sucht hat viele Gesichter, es ist auch möglich vom Nicht-Süchtig-sein süchtig zu werden. Die Worte Sehn-Sucht, Eifer-Sucht sprechen für sich selbst. Süchtig sein hat offenbar was mit dem zu tun, was wir unser Ego nennen. Du bist nicht dieses Ego, welches sich da in Deinem Verstand aufgebaut hat, Du hast ein Ego, eben diese Stimme im Kopf, die da ständig vor sich hin plappert, die ständig meint recht haben zu müssen, toll sein zu müssen und die immer alles gleich jetzt und sofort haben will. Diesen Teil Deines Wesens gilt es zu durchschauen. Dort ist auch die Selbstsucht, die am meisten verbreitete Sucht, zuhause. Am meisten fürchtet sich dieser Teil von Dir vor der Lebendigkeit Deines Lebens. Ständig grübelt dieses Ego ungefragt des Nachts an Täter und Opferrollen herum und wer uns was warum und wieso angetan hat. (Ungeachtet dessen was uns wirklich und real angetan wurde, oder was wir anderen angetan haben) Es schmiedet ungefragt Rachepläne, versucht ständig andere ins Unrecht zu setzen und hat dafür noch Gründe, und für die Gründe hat es wiederum Gründe, u.s.w. und alles scheint wirklich vernünftig zu klingen, was da dieses Ego sagt. Von diesen Ego‘s gibt es zurzeit etwa 8 Milliarden auf der Welt, und dennoch gibt es immer noch Kriege, Hungertod, Hass und Verfolgung von Andersdenkenden. Auf Dein Ego solltest Du Dich also nicht zu sehr verlassen. Wichtig ist, beobachte Dich selbst, durchschaue Dich selbst, Du brauchst einfach Dich zu betrachten und aufrichtig zu Dir zu sein. Die wirklich gute Erfahrung, die Du dabei machen wirst ist die, dass Du nicht Dein Ego bist. Du bewohnst also einen Körper, dieser Körper hat Gehirn und Verstand. In diesem System  hat sich im Laufe Deines Lebens ein Ego aufgebaut. Aber Du bist nicht dieser Körper, nicht dieses Gehirn, nicht dieser  Verstand und nicht dieses Ego. Du bist Du, ich spreche jetzt zu Dir, wir sind also Ich und Du. Ich spreche also nicht mit dieser Maschine, diesem Ego in Deinem Kopf, welches immer Recht haben will, sondern ich spreche Dein Wesen an. Wenn Dich das jetzt berührt hat, auch wenn es nur ein klein wenig war, dann weißt Du, was ich meine.


Ich wünsche Dir viel Glück auf Deinem Weg.

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An dieser Seite wird weitergearbeitet, besuche uns wieder, sende uns auch Deine Tipps, wie du es geschafft hast. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg.

Diese Seite wurde editiert von B. Gubler aus Basel. Anregungen und konstruktive Kritik sind erwünscht.


 

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