Inhalte:    

Höhle, Eremitage, Arlesheim.

 

 

 

 

 

Das grosse schwarze Loch in mir....

 

 

 

 

 

 

 

Was macht die Welt mit mir….

Da ist dieses grosse Loch in mir.
Es war schon immer da, solange ich denken kann.
Es steht zwischen mir und der Welt. Nicht immer…….

Wo andere traurig oder frustriert sind, da geht bei mir dieses grosse Loch auf…..  nicht immer….
Stress und Lärm welcher anderen nicht zu Leibe rücken kann, da geht bei mir dieses grosse Loch auf…..  nicht immer….
Manchmal kann schon meine eigene Wut reichen, und da geht bei mir das grosse Loch auf…..  nicht immer….
Ein oder mehrere wichtige unerfüllte Bedürfnisse die des rechtens sind, und da geht bei mir das grosse Loch auf…..  nicht immer….
Ein paar Erinnerungen an in der Vergangenheit erlebtes, an mir oder manchmal auch an anderen verübtes Unrecht, und da geht in mir das grosse Loch auf…. Lange bevor ich Zeit habe wütend zu werden oder zu hassen…..  nicht immer….
Der Ämter Hochmut oder des mächtigen unwert Druck, da geht in mir das grosse Loch auf…..  nicht immer….
Bin ich längere Zeit alleine, fühle ich mich mit niemandem verbunden, geht in mir dieses Loch auf….   nicht immer…..
Ich gehe in die Stadt, mit einem Kameraden, schon der Gedanke das mir jemand den Weg kreuzen könnte den ich kenne, mit dem ich vielleicht zurecht im Streit liege, da geht bei mir das Loch auf…..  nicht immer… aber mehr als eine Person in meinem Umfeld welche ich kenne, das kann zuviel sein…    nicht immer…..  Weiss ich doch um die Erfahrung, dass Kameraden einem in den Rücken fallen können….
Symbole kreuzen meinen Weg. Ein Mann welcher im Park seine Tochter schlägt, ein Arbeitskollege der seinen Dampf bei mir ablässt, ein Polizist, ein ehemaliger Freund welcher mich unwert verraten hatte, eine Freundin welche mich auf unwerte Weise verlassen hatte, eine hysterische Bekannte welche mir vor langer Zeit Schaden zufügte und heute noch irrtümlicherweise glaubt im Recht zu sein und das verbale angreifen nicht lassen kann, ein Mensch den ich nicht Leiden kann, ein unangenehmes Gegenüber welches ich schweigend ertragen muss, da es ansonsten noch unangenehmer werden könnte…..  da geht bei mir das Loch auf…. nicht immer….

Ich lasse meine inneren Mauern fallen, lasse los, lasse mich innerlich Verbindung treten mit der Welt, da wird das grosse Loch zu meinen Hausgast. Ich zittere, immer wieder, und könnte fortwährend in ein Loch der Traurigkeit fallen. Eine Traurigkeit welche so mächtig ist, welche so heftig ist, dass ich fürchte sie würde nie enden und wenn einmal losgelassen, würde sie mich töten. Ich versuche diesen Weg zu gehen, versuche mein Tal der Finsternis zu erforschen, da spüre ich plötzlich nichts mehr, alles ist fort, Gefühl, Gedanken und Bilder. Etwas in mir dissoziiert, eine Art Notschalter. Vielleicht war ich auch noch nicht soweit? Vielleicht kommt es noch….?

Vielleicht ist es wie Hermann Hesse sagt: Es kommt immer wieder, bis es zu ende gelitten ist….. und: Nichts fürchten wir so sehr wie uns selbst….  Ein Versuch vom Haben zum Sein, da habe ich gute Vorraussetzungen, den ich habe nicht soviel, das es mich allzu sehr am Sein hindern könnte….   Nicht immer…..

Ob ich diesen Weg alleine gehen muss, oder ob es einen Begleiter gibt ohne selber für mich zur Gefahr zu werden ?  Einen Begleiter der mir in diesem Moment nicht mit seinem Erretter droht oder mich bekehren möchte, ein Begleiter der mir nicht mit Psychiatrie, Psychopharmaka oder Gefängnis droht, ein Begleiter der mich nicht als Depressiv oder als Krank verurteilt, einen Begleiter der mich nicht mit einem Rat schlägt ? sondern einen Begleiter der einfach da ist, nichts weiter…



Manchmal kann ich es fühlen, dieses Loch, kann selber, wenn in sicherer Warte, alleine, an den Rand dieses Loches herantreten. Ich und Gott, das wünsche ich mir, das es eines Tages geschehen kann, dass ich in seiner sicheren Obhut durch dieses Tal der Finsternis hindurchgehen kann, und vielleicht dort ein Licht anzünden kann, mit ihm zusammen…..

Ein Licht das leuchtet.....  für immer.....

 

So schreite ich denn durch das Tal der Finsternis und fürchte kein Unheil, denn Du bist bei mir......

 

Die Gedanken von Dominique. 

Mail: domain@streetwork.ch

 

 

Gesamtverzeichnis der Streetwork-Arbeiten  / Spenden und Beiträge

Aufgrund der grossen Nachfrage sind wir jetzt auf 3 verschiedenen Servern gleichzeitig erreichbar:

Unsere Projekte: www.streetwork.ch / www.streetwork-verlag.ch / www.baerenfelserstrasse.ch  / www.selfhealingfield.ch
 
 Arbeiten, Besucherzahlen und Finanzen / Beatus Gubler Steckbrief  / Beatus Gubler im Internet / Spenden und Beiträge
 

Klicken Sie hier um nach Oben an den Textanfang zu gelangen.       Klicken Sie hier um zur Textauswahl zu gelangen.

     
Klicken Sie hier um zur Startseite zu kommen.  
Klicken Sie hier wenn Sie wissen möchten wer wir sind und was wir tun....    
Klicken Sie hier wenn Sie erfahren möchten was es neues gibt auf unseren Seiten....    
   
Hier können Sie unser Projekt betreten, mit zahlreichen Beiträgen von ehemaligen Konsumenten.  
     
     
Klicken sie hier um unseren kleinen Verlag zu besuchen....    
Hier geht es zu unserem Flohmarkt.    
     
     
Hier finden Sie Adressen von anderen Sozialprojekten....    
Hier kommen sie zu den besten Suchmaschinen, Sprachübersetzer und Routenplanerseiten.