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Kann Meditation helfen bei Abhängigkeiten ?












 

 

Sich als echte reale Einheit erleben, ausserhalb von Zeit und Raum. Eine innere Wahrheit finden. Einsicht in die Welt und das Samsara, das Meer des Leidens, erhalten. Zuflucht finden, in sich selbst. In seinen wahren Kern zurückkehren, sich nicht mehr den Mächten die in und uns treiben und wühlen hingeben. Zur Ruhe kommen. Achtsam sein, die Bilder und Gefühle, die Zuneigungen und Abneigungen welche uns reiten achtsam beschauen. Mehr über sich erfahren, wer bin ich. Bin ich noch jenseits von Begehren, Anhaften und Abneigungen. Das Meer des Leidens, welches hinter diesen Begehrlichkeiten, hinter Angst, Hass, Anhaftung und Zuneigung steckt, überwinden.

Das Ziel ist ein Gleichmut und eine innere Freude, ein inneres Glücklichsein, mit dem Wissen dass dieser innere Boden, den jeder in sich hat, und zu dem man sich mittels Meditation vorarbeiten kann, die bestmögliche Ausgangslage ist, um die Evolution, die Entwicklung des Menschen und der Welt voranzubringen. Um Werturteile zu leben, welche aufgrund unserer Erfahrung das Leben für alle am besten zur Entfaltung bringen können. Um Werturteile zu leben und zu vertreten, welche uns und anderen zeigen wie wir unsere Bedürfnisse erfüllen können ohne Leiden zu erzeugen, ohne dass es auf Kosten anderer geht. Um mit Mitgefühl und Toleranz auf andere zugehen zu können. Um einen Gleichmut zu erlernen welches jenseits von jeder Oberflächlichkeit und jenseits jeder Verzerrung von Wahrheit steht.

In der Meditation können verschiedene Bewusstseinszustände erlebt werden. Oft zur Überraschung des Meditierenden. Raum und Zeitfreiheit. Verschmelzung mit dem Alles.
Erfahrungen der Liebe und Harmonie, der Ekstase, des absoluten Glücks. Erfahrungen einer All-Gerechtigkeit.

Bemerkenswert erscheint mir die Erfahrung der Ewigkeit. Das erleben der Ewigkeit als eine Nicht-Zeit. Ewigkeit wäre also nicht die Fortsetzung unserer irdischen Zeit, sondern etwas was völlig ausserhalb von Zeit liegt. Etwas was nie einen Anfang oder Ende hatte oder haben wird. Etwas was gar keinen Anfang und kein Ende kennt. Dort könnte es gar keine Zerrissenheit und/oder Fragmentierung geben wie wir es hier in unserer „Zeitlinie“ kennen.

Eine sehr einfache aber dennoch treffliche  Beschreibung über Meditation fand ich im Buch von Rinpoche:

„Schau es ist so: Wenn ein vergangener Gedanke aufgehört hat und ein zukünftiger noch nicht entstanden ist, gibt es da nicht eine Lücke ? „Ja“ sagte Aga Pant. „Nun gut, verlängere sie ! Das ist Meditation.“



Ich denke, Meditation ist eine gute Erfahrung für Menschen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sie eine Zuflucht bietet welche keine negativen Nebenwirkungen zeigt. Meditieren tun sie nie nur für sich, dieser Aspekt scheint mir wichtig. Wenn sie Ruhig und mit einem inneren Gleichmut in den Tag gehen können, und dadurch besser und konstruktiver helfen können Probleme zu lösen, leisten Sie einen direkten und indirekten Beitrag an die Gesellschaft und die Welt. Meditation sollte nicht verwechselt werden mit dem Unterdrücken von Gefühlen. Meditation unterdrückt keine Gefühle, Meditation ist achtsam, sie beschaut Gefühle und macht sie unter umständen sogar durchsichtig, transzendent. Meditation kann uns wider gesellschaftlicher Zerrbilder helfen ein Bewusstsein zu schaffen, was Gefühle eigentlich sind, nämlich dass sie der Ausdruck, die Sprache unserer erfüllten oder unerfüllten Bedürfnisse sind. Unabhängig davon ob es sich um existentielle oder emotionale Bedürfnisse handelt. Wir müssen dann nicht immer gegen unsere unangenehmen Gefühle ankämpfen, uns von diesen ablenken oder diese mit Genussmitteln oder Drogen besänftigen. Sondern können ihnen dankbar sein, denn sie sagen uns was wir brauchen oder gebraucht hätten, sie sagen uns um welche Bedürfnisse wir uns kümmern können, wo wir uns selber oder anderen Mitfühlend begegnen können, oder für welche Sache wir uns einsetzen können. Meditation kann unsere Bedürfnisse und die davon ausgehenden Emotionen relativieren, verständlich machen, befrieden, und es uns möglich machen auch schwierige Situationen besser durchstehen, ertragen zu können. So ist es also nicht erstaunlich, wie die tibetischen Buddhisten den Überfall ihres Landes und ihre Vertreibung durch die chinesische Armee relativ gut überstehen konnten.

Meditation und der der Meditation zugrundeliegende Buddhismus sind nicht die Lösung aller Probleme. Jedoch scheinen sie mir ein gutes Werkzeug zu sein um sich selber besser kennen zu lernen, um mehr Gleichmut und innere Ruhe zu finden.

 

Quellen zu den hier berührten Themen:

Eigene Erfahrungen
Michael von Brück, Yoga und Zen-Lehrer
Sogyal Rinpoche
Marshall Rosenberg
Dalai Lama

 

Beatus Gubler 01.02.2008

 

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